Skifreizeit 2008

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… es gibt zwar immer Steigerungen, aber unsere Skifreizeit 2008 zum Stubaier- Gletscher und zur Axamer-Lizum war, wie wohl alle 19 Mitgereisten bestimmt bestätigen können, ein voller Erfolg. Das Wetter, der Schnee, die Pisten, die Gruppendynamik, Après-Ski und Stimmung waren einfach nur wunderschön und werden wohl für alle unvergesslich bleiben.

Die Nachtanreise nach Österreich zum Hotel-Gasthof Dollinger in Innsbruck verlief problemlos. Bereits beim nähern unseres Reiseziels konnten wir vom Bus aus einen wunderschönen Sonnenaufgang erleben und in der Ferne tauchten die Silhouetten der schneebedeckten Berge auf. Der Anblick war so vielversprechend, dass es uns allen in den Beinen kribbelte. Um keine Zeit zu verlieren zogen wir uns nach der Ankunft in Innsbruck rasch um. Leider musste dieses im Hotelflur und teilweise in Aufzugnähe geschehen. Nur gut, dass wir selbst in Angora-Unterwäsche noch eine gute Figur abgeben ;-).

Markus, der Busfahrer vom Reisebüro Happ, brachte uns an den ersten beiden Tagen zum „Stubaier-Gletscher. Es ist mit 110 Abfahrtskilometern das größte Ski-Gletschergebiet Österreichs. Unser Capitano hatte, wie von ihm nicht anders zu erwarten, alles fest im Griff und gut vorbereitet. Er versorgte uns mit Pistenplänen und organisierte für uns die Skipässe, so dass wir zügig von der Talstation zum Gipfel kamen. Mit der Eisgrat- und Schaufeljochgondelbahn fuhren wir zum „Top of Tirol“, mit 3150 Meter höchsten Punkt des Skigebietes. Uns erwartete eine atemberaubende Aussicht zum Ortler-Massiv und in

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die Dolomiten. Nun war es endlich soweit, die lang ersehnte erste Abfahrt lag vor uns. Schon nach wenigen Metern und dem ersten „Wedeln“ merkten wir, dass es noch geht und wir das Skifahren nicht verlernt hatten. Die Pisten waren überwiegend gut präpariert und zu unserem erstaunen auch nicht sonderlich überfüllt. Wir genossen den strahlend blauen Himmel und den Sonnenschein nicht nur beim Skifahren sondern auch bei so mancher Pause oder beim Mittagessen im Gamsgarten- und Eisgrat-Panoramarestaurant bzw. auf der Bödelehütte.

Nach dem Skifahren ging es dann in die legendäre „Schirmbar“ an der Mutterbergalm zum Abzappeln. Vorher wurden „Hase“ und die restlichen Männer im Bus von den Frauen mit Käsewürfeln und Bauernwürsten für den harten Event aufgepäppelt. Bei „Da hat das Rote Pferd sich einfach umgedreht“, „Cowboy und Indianer“, „Ein Stern der deinen Namen trägt“ standen die Beine nicht mehr still und von der Müdigkeit vom Skifahren war nichts mehr zu spüren. So manche Runde Bier, Williams Christ, Orgasmus, Amaretto mit Kakao oder Glühwein wurde geschmissen und vertilgt. Die Stimmung war so ausgelassen, dass wir einen unserer Kollegen nur mit großer Mühe davon abhalten konnten, nicht auf einen Tisch zu drei tanzenden Mädels zu klettern. Um 18:00 Uhr fuhr Markus vor und mit einer Polonaise, fast alle Anwesenden von der „Schirmbar“ wurden eingereiht, ging es Richtung Bus. Die meisten von uns waren traurig, dass es schon zurück ins Hotel nach Innsbruck ging. Nach dem Umziehen und Duschen trafen wir uns dann noch zum gemeinsam Abendessen und plaudern im Hotel-Restaurant.

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Am letzten Tag hatten wir uns entschlossen, in das Skigebiet Axamer-Lizum zu fahren. Das Wintersportgebiet mit 10 Liftanlagen und 40 Pistenkilometer liegt ca. 20 km südöstlich von der Tiroler Landeshauptstadt Innsbruck entfernt. Es fanden dort 1964 und 1976, die Olympischen Spiele statt. Vom Parkplatz an der Lizumalm brachte uns die legendäre Olympia-Standseilbahn zur Bergstation Hoadl-Haus auf 2.340 Meter. Bei wieder toller Fernsicht, konnten wir vor der Abfahrt noch einmal unseren Blick bis weit ins Inntal schweifen lassen. Auch hier fanden wir gute Schnee und Pistenbedingungen vor. Wir genossen noch einmal in vollen Zügen das Alpin-Skifahren. Um 15:00 Uhr setzte sich dann unser Bus in Bewegung und wir brachen, alle unverletzt, zur Heimreise auf.

Auch auf der Rückfahrt war die gute Stimmung einmalig und riss zu keiner Zeit ab. Niemand dachte daran zu schlafen, es wurde bis nach Neuhof gesungen, sogar geschunkelt und getanzt. Noch nicht einmal ein 8 km langer Stau führte zur schlechten Laune, man vertrieb sich die Zeit einfach mit einer Polonaise. Ja ihr habt richtig gelesen, einer Polonaise im Bus. Selbst bei der Verabschiedung einiger mitgereisten nicht RSC’ler am Fuldaer-Busbahnhof wurde außerhalb des Busses noch mal ausgelassen gesungen und gefeiert. Einziger Wermutstropfen war, allerdings nur für die Frauen, das mehrfach wiederholte und mitgegrölte Lieblingslied der Männer „Joana, geboren um Liebe zu geben“ mit nicht jugendfreiem Refrain. :-)

Gegen ca. 23:00 Uhr kamen wir dann von einer wunderschönen Skifreizeit 2008, wohlbehalten in Neuhof an.
Euer Stefan Luy



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