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Teilnehmer:
Adamczyk, Erhard - Capitano
Obermahr, Wolfgang - Obi
Fischer, Armin
Kronberg, Michael
Kress, Jürgen - Säckel
Teusch, Michael
Wiegand, Wigbert
Müller, Mathias
Raab, Elmar
Raab, Roland
Eisenstein, Frank - eisi 3
Hildebrandt, Steffen - Riese
Luy, Stefan
Schmitt, Ivo
Paul Storchs -Schwager Berthold Göllmann
Junk, Fabian

In der Zeit von Freitag, 22.02.2008 bis Sonntag, 02.03.2008 fand das diesjährige Trainingslager des RSC Monte-Kali Neuhof auf Mallorca statt.
Während die „Cracks“ bereits am Freitag, 22.02.2008 zur Insel gestartet waren, folgten die „Normalos“ und „Cappucinos“ am Sonntag, 24.02.2008.

Bereits die Anreise am Sonntag, 24.02.2008 begann wieder einmal anekdotenreich.
Ivo begann die Reise von Hanau aus mit dem Zug und erreichte diesen wegen der schwierigen Parkplatzsituation um den Hanauer Hauptbahnhof gerade noch rechtzeitig mit dem Pfiff des Schaffners, wobei sich bei ihm ein mulmiges Gefühl, ob des für die Dauer des Trainingsaufenthaltes gewählten Abstellplatzes seines Autos, einschlich.

Die Zugfahrt endete bereits wenige Minuten später, als nämlich dieser im Mühlheimer Bahnhof seine Fahrt beendete.
Die Durchsage der Deutschen Bahn lautete dann wie folgt:

Wegen eines Stromausfalles in „Affenbach“ ( gemeint ist Offenbach ), wird die Fahrt auf unbestimmte Zeit unterbrochen, da die Durchfahrt durch die dunklen Tunnel in der Stadt zu gefährlich ist.
Der lapidare Kommentar eines weiteren Fahrgastes, trug zu der sich nun einstellenden Stimmung von Ivo bei, der da lautete:

Des is mol widder tybisch Bahn, schiggt hald en Elektriker do hie !!!!!

Mittlerweile war es kurz vor 04.00 Uhr und Ivo sah die Felle – äh pardon, den Flieger ohne ihn davonfliegen………
Um den Rest der Truppe von der misslichen Lage zu informieren, rief Ivo in seiner Not „Säckel“ an.
Der war mit dem Tross von Neuhof nach Frankfurt unterwegs und glücklicherweise hatte der Bus gerade erst die Peripherie von Hanau erreicht, so dass eine kurzfristige Änderung der Fahrtroute mit dem Fahrer ausgehandelt wurde und so konnte Ivo dann nach kleineren Irritationen um den Mühlheimer Bahnhof zusteigen und wir gelangten pünktlich zum Flughafen.

Das Einchecken und der Flug verliefen dann weitgehendst reibungslos und wir landeten am frühen Morgen in Palma de Mallorca.

Nach dem Transfer zu unserem Hotel „Viva Tropic“ in Alcudia, wurden die Reiseteilnehmer schon unruhig und konnten nicht schnell genug die Zimmer beziehen, um dann in dem im Hotel angesiedelten „Radcenter DIANA Reisen“ den fahrbaren Untersatz für die nächsten 6 Tage in Empfang zu nehmen.

Hier gab es dann die ersten „langen Gesichter“ als wir der „Scherscher“ wie sich Säckel auszudrücken pflegte, ansichtig wurden.
Nach einiger Zeit war auch diese Hürde genommen und voller Tatendrang, wurden die ersten Kilometer gemeinsam „abgespult“.

Die Einführungsrunde führte uns von Alcudia nach Pollenca und dann über Campanet nach Muro, was bei so manchem die Erinnerungen an die letztjährigen Aufenthalte im Cafe am Marktplatz wachrief.
Von dort ging es dann an St. Margalida vorbei und über Port de Alcudia zum Hotel zurück.
( Streckenlänge ca. 60 km. )

Der zweite Tag:

Der erste „richtige“ Radtag wurde ebenfalls nochmals gemeinsam begonnen.

Von Alcudia ging es nach Muro und weiter Richtung Inca. Danach führte uns die Tour nach Bunyola zum Orient – für diejenigen die Mallorca nicht kennen sei klargestellt, dass der Ort lediglich Namensgleichheit aufweist – und dann weiter nach Lloseta.

Über Biniamar und Campanet ging es dann weiter nach Pollenca und zurück nach Alcudia.

Unsere beiden Neueinsteiger im Rennradbereich – Frankie ( Eisi 3 ) und unser Riese Steffen, schlugen sich tapfer und fanden augenscheinlich Gefallen am Fahren mit dem Rennrad.
Immerhin waren hier schon 120 Kilometer zu Buche geschlagen.
Auch konnten 1000 Höhenmeter als bezwungen angegeben werden.

Tag 3:

Die 120 Kilometer Tour von Alcudia über die Tankstelle nach Sa Calobra ( die Schlange ) wurde von Säckel, Michael und Ivo in Angriff genommen.
Die Truppe hatte sich nunmehr aufgeteilt und insgesamt waren vom RSC nunmehr 4 Gruppen auf der Insel unterwegs.

Leider hatten wir aber auch schon Ausfälle zu beklagen, da der ein oder andere von zu Hause gehandicapt angereist war.
Bedingt durch Infekte, wurden die Gruppen leicht dezimiert und vernünftigerweise nahmen die Erkrankten keine allzu großen Strapazen mehr auf sich, bzw. verzichteten ganz auf die Anstrengungen und versuchten mittels selbst verordneter Ruhe und der Einnahme von medizinischen Hilfsmitteln, wieder auf den Damm zu kommen.

So kann der Verfasser des Teilberichtes nunmehr für die nächsten Tage nur die Eindrücke unserer kleinen Truppe, bestehend ausSäckel, Michael (Teusch),Ivo und wechselweise Kroni u. Roland Raab die in den nächsten Tagen gemeinsame Ausfahrten unternahmen.