Spalte 1
| Spalte 2
| Spalte 3
Am Samstag Mittag, den 17.05., machte sich eine sportbegeisterte, aber eher weniger „kanu-erfahrene“ Gruppe von 28 Erwachsenen und Kindern auf nach Hemmen bei Schlitz, um hier die gemieteten Canadier-Boote der Kanufreunde Fulda an der Einstiegsstelle in Empfang zu nehmen.
Nach Abladen der Boote sowie Einkleiden mit Schwimmwesten für den Fall der Fälle wurden die Boote erstmal im Trockenen mit der jeweiligen Besatzung bestückt, um dann noch eine kurze Einweisung zu Erhalten.Aber bekanntlich liegen Theorie und Praxis manchmal doch weit auseinander ……
Gegen 14 Uhr konnte dann die ca. 7 km lange Tour nach Pfordt beginnen. Für manches Boot ging es sicherlich besser als erwartet. Vor allem die „Kids“ haben sich super geschlagen. Andere Boote jedoch hatten sich wohl fest vorgenommen, mal die Flora + Fauna der beiden Uferböschungen intensiv in Augenschein zu nehmen. Hierzu gehörten die Boote „Adamczyk“ und „Gasse-Alfons“ mit Besatzung, welche immer fleißig im Zick-Zack-Kurs unterwegs waren, wogegen Boot „Hildebrandt“, verstärkt durch Leichtmatrose Lennart, der wiederum die Hälfte seines „Dienstes“ verschlief, sowie Boot „Birdy“, verstärkt durch 2 junge Damen an Bord, immer voraus an der Spitze der Karawane waren.
Dies hatte aber leider den Nachteil, dass man nicht immer mitbekam, was hinten geschah …… wie z. B. als die kleinen „Stromschnellen“ gefolgt von einer fiesen Linkskurve unserem Team Alfons, Annegret u. Eva zum Verhängnis wurden. Da „Links rum“ nicht mehr ging war geradeaus „Endstation Böschung“ angesagt, was zur Folge hatte, dass das Boot auch von innen mal wieder sehr schön sauber wurde. Irgendwie hatte man das Gefühl, dass den Dreien dies gar nicht wirklich was ausmachte … hatten sie doch schon das nächste „Kenter-Projekt“ in Planung.Aber Nichts-desto-Trotz: naß wurden wir alle! Ein doch sehr plötzlich sich über uns ergießender Regenschauer ließ uns nicht wirklich Zeit, die Regenjacken rechtzeitig an den Mann / die Frau zu bringen und so wurden wir alle „gewaschen“.
Am Wehr kurz vor Pfordt mussten wir dann „ausbooten“ und unsere fahrbaren Untersätze ein Stück tragen, um dann noch mal für etwa 200 m bis zum Ziel die Boote wieder einzusetzen.
„Was soll hier schon noch passieren?“ wird sich so manch einer gesagt und die Kanutour schon abgehakt haben …… aber das beste kommt nun mal meist zum Schluß!Jedenfalls hat sich derjenige, der eine Brücke in unruhigem Wasser mit 2 dicken Pfeilern und 3 Durchfahrtsmöglichkeiten 10 Meter vor der scharf links liegenden Ausstiegsstelle gebaut hat, keine Freunde gemacht! Hierzu könnte man mal die Bootsbesatzung Elmar u. Ulli R. sowie Jürgen K. befragen. Man weiß nicht, ob es an der fehlenden Koordination oder an der reißenden Fulda lag, dass der eine Pfeiler etwas näher betrachtet wurde …. sicher ist jedenfalls, dass dies mit einem Bad in der Gleichen endete.
Nachdem nun auch die letzten „Boot-People“ wieder festen Boden unter den Füßen hatten und die mitgebrachten Wechselklamotten hier und da sehr willkommen waren, wurde die 1. Kanutour des RSC Monte Kali an der Grillhütte in Pfordt mit Grillwürstchen und Bier ordentlich begossen.
Danke an alle Verantwortlichen für die Organisation ….. das war eine super Idee, die viel Spaß gebracht hat!
 | Klicken Sie auf eine kleine Abbildung, um eine Großansicht aufzurufen |  |